Was Ist Psychologie

Eine kleine Einleitung ...

An dieser Stelle möchte ich es nicht zu kompliziert machen. Einige mögen bei dem Begriff Psychologie direkt an Therapeutinnen und Therapeuten denken, allerdings ist das Feld sehr viel weiter gestreut. Psychologie findet man in der Werbung, wie im Supermarkt die Regale gefüllt werden, in der Kommunikation mit anderen Menschen, im sozialen Miteinander, bei der Aufklärung von Verbrechen, in Form von Gutachten bei Gericht, im Personalwesen in der Mitarbeiteranwerbung, der Ausgestaltung von Arbeitsplätzen und natürlich auch im Gesundheitswesen, in der Psychotherapie.
Auf der Webseite Psychologie Studieren werden insgesamt 16 verschiedene Studiengänge aufgeführt, die jeder für sich einen eigenen Schwerpunkt haben.

Möchte ich auf eine ausführliche Erklärung verzichten, wie sie auf Wikipedia zu finden ist, dann würde ich es für mich wie folgt zusammenfassen:
Psychologie ist der Versuch sich selbst und andere Menschen besser zu verstehen.

Diese Zusammenfassung ist natürlich sehr einfach gedacht und reicht nicht aus, um der Komplexität des Themas gerecht zu werden. Zudem ist unser Verhalten nicht nur rein psychologisch bedingt, sondern kann auch durch unsere körperliche Gesundheit stark beeinflusst werden.
Bei bestimmten Krankheiten, wie zum Beispiel Depressionen, ist es somit notwendig auch die körperliche Gesunheit als Ursache der Depression mit zu berücksichtigen. Da durch psychische Erkrankungen ebenso körperliche Krankheiten entstehen können, kann man eher von einer Wechselwirkung zwischen Körper und Geist ausgehen. Worauf ich mit diesen Ausführungen hinaus möchte ist, dass Psychologie auch in andere Bereiche hineinreicht. Neben der medizinischen Betrachtung, findet man ebenso Schnittmengen mit den Disziplinen Sozialpädagogik, Philosophie und eigentlich auch jedem anderen Bereich, in dem Menschen einfach nur Menschen sind.

Den Schwerpunkt zukünftiger Themen möchte ich auf die psychische Gesundheit legen.

Menschen, die sich mit der praktischen Behandlung von psychischen Krankheiten beschäftigen, sind Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Diese kann man unterscheiden zwischen psychologische und ärztliche Psychotherapeut:innen.
Psychologische Psychotherapeut:innen haben als Basis ein Psychologiestudium. Ärztliche Psychotherapeut:innen, vielleicht eher unter den Namen Psychiater und Psychiaterin bekannt, haben hingegen einen medizinischen Hintergrund und dürfen, im Gegensatz zu Psychologischen Psychotherapeut:innen, Medikamente verschreiben.

Heilprakter:innen nehmen in Deutschland eine Sonderrolle ein und dürfen, wie psychologische Psychotherapeutinnen, ebenfalls einen Heilauftrag erfüllen. Welche Ausbildung diese jeweils haben, muss einzeln erfragt werden, da für die Heilerlaubnis andere Anforderungen notwendig sind. So kann es zum Beispiel sein, dass eine Person mit kaufmännischen Hintergrund erfolgreich die Prüfung beim Gesundheitsamt ablegt und dadurch die Heilerlaubnis erlangt, oder aber jemand mit einem Psychologiestudium, dem lediglich die therapeutischen Fortbildungen nach dem Studium fehlen - diese können sehr kostspielig sein und nicht für jeden finanzierbar. Im Prinzip ist es jeder Person mit Hauptschulabschluss, einem Alter von mindestens 25 Jahren und einem einwandfreien polizeilichen Führungszeugnis möglich, zu einer Prüfung beim Gesundheitsamt anzutreten.

Obwohl sich Heilpraktiker:innern, meiner Wahrnehmung nach, am ehesten Kritik gefallen lassen müssen, können bei anderer Qualifikation ebenso Behandlungsfehler und entsprechende Nebenwirkungen auftreten. Hier darf man sich als Klient:in erhoffen, dass die Behandler Transparenz zeigen und die Behandlungsmethode und die damit verbundenen Nebenwirkungen klar benennen. Jede Behandlerin und jeder Behandler sollten sich ausgiebig damit beschäftigt haben, wie es aus wissenschaftlicher Sicht mit den eigenen Methoden aussieht.

Wie dieser Artikel vielleicht schon erahnen lässt ist der Bereich der Psychologie sehr umfangreich, jedoch hoffe ich, hiermit einen groben Einblick in diesen Bereich gegeben zu haben.
Einige der angesprochenen Punkte werden in Zukunft genauer, in einem weiteren Artikel, erläutert.

Solltest du bis hierher Fragen haben, schreibe mich gerne an.

Quellen: